Kundendaten vom Seitensprung-Portal Ashley Madison im Netz

Die Kundendaten vom Seitensprung-Portal Ashley Madison (das war diese Geschichte) sind ja nun im Netz verfügbar:

Ein weiterer Schwung der erbeuteten Daten mit unzähligen Interna hat seinen Weg ins Internet gefunden und Ashley Madison übt sich in Schadensbegrenzung. Mittlerweile haben sich zudem verschiedene Anwälte und das Pentagon zu Wort gemeldet. → heise

Boah ey, das Pentagon war dort wohl auch Kunde! Egal, ich möchte nicht auf die Kunden eingehen, sondern auf ein hier sehr bekanntes Thema, nämlich, dass eben doch jeder etwas zu verbergen hat, und die Auswirkungen des nicht vorhandenen Datenschutzes im Netz, jederzeit unvorhersehbare Folgen haben kann. Für jeden!

Lest euch einfach mal den Artikel durch… einige Kunden müssen nun um ihr Leben fürchten, während andere mit Strafverfolgung rechnen müssen. Daran ändert jetzt auch eine Sammelklage gegen verschiedene Portale nichts, die die Daten veröffentlicht haben. Das Problem liegt schlichtweg bei den Betreibern, die Daten sammeln und den Datenschutz nicht beherrschen.

Und das geile daran ist auch noch, dass jetzt durch Zensur Schadensbegrenzung betrieben wird. Das ist ja auch viel besser, als nach den wahren Ursachen zu forschen oder auch einfach mal das Personal zu schulen oder die Sicherheitslöcher zu stopfen. Der nächste Datengau ist also gewährleitet!

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10 Gedanken zu “Kundendaten vom Seitensprung-Portal Ashley Madison im Netz

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