Kündigung wegen Flüchtlingshetze

Die unterbelichteten Rassisten geben sich wirklich Mühe, ihre Jobs für anständige Leute frei zu machen:

„Dank meiner medizinischen Ausbildung wird keiner überleben“: Diese Drohung gegen Flüchtlinge hat eine junge Mitarbeiterin der Arbeiterwohlfahrt gepostet. Daraufhin wurde ihr gekündigt.

Solche primitiven Unmenschen brauchen wir echt nicht! Tauscht die endlich gegen die Flüchtlinge ein! Die „Besorgten“ können wir ja als Minensucher in den Heimatländern der Flüchtlinge einsetzen. Dann haben sie wenigstens einmal etwas positives geleistet!

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3 Gedanken zu “Kündigung wegen Flüchtlingshetze

  1. Ich denke, man sollte nicht die Dümmsten und Extremsten unserer Gesellschaft mit den Asylanten vergleichen. Sicher ist ein netter Immigrant besser als ein dämlicher und unverbesselicher Einheimischer. Aber, es gibt auch (eine Menge) rassistische und betrügerische Asylbewerber. Wichtig ist, was für die Mehrheit der Bürger das Beste ist. Und auch mit 10 Millionen mehr Einwanderern werden es eben nicht weniger Extremisten – im Gegenteil.

    Ich habe diese Ansicht:
    Ein Flüchtling ist eine Person, die vor imminenter Lebensgefahr in die nächstgelegene Sicherheit flieht. Solche Menschen gibt es in Deutschland z.Zt. nicht. Punkt. DIe Debatte dreht sich um Personen, die durch Wüsten, über Meere, danach wochenlang mit dem Navi durch 6 großflächige Länder ziehen; deren gesamtes Dorf Tausende Dollars für die Schlepper sammelt, um sich als ‘Anteilseigner’ eine Zukunft in einer scheißegalen Kultur zu erkaufen.
    Argumentiert man mit wirtschaftlichen Lebensbedingungen, dann hätten wohl 2/3 der Menschheit „Anspruch“ auf Asyl. Dies kann aber nicht der Sinn sein, von unterschiedlichen Kulturen und Nationen.

    Macht es irgend einen Sinn in ein Land zu “fliehen”, das sich mit meiner Lebensweise, Kultur, Religion diametral im Gegensatz befindet und meine Familie und Kinder ohne Sprachkenntnisse in eine Gesellschaft von Fremden Menschen werfe? Diese beschwerlichen Reisen machen nur Sinn,
    wenn ich eine genaue Vorstellung, ja die Versicherung erhalten habe, dass an meinem Ziel für alles und mehr gesorgt wird. Und hier kommt der Gesinnungsfaschismus ins Spiel: Irrationale und selbstgerechte ‚Apostel der Menschlichkeit‘ verhindern eine sachliche Diskussion über Einwanderung, indem sie die Komplexität und Rechtlichkeit dieses Problems kausal mit dem Rassismus-Vorwurf verbinden.
    Nette Grüße

    • Was du hier ansprichst, sind meiner Ansicht nach die Schlepper, die sich an dem Leid und Elend der Flüchtlinge eine goldene Nase verdienen und oft nur Tote zurück lassen.
      Natürlich wäre eine Flucht an einem sicheren Ort eines nahegelegenen Landes sinnvoller, aber haben sie diese Wahl überhaupt? Würden sie von einem Nachbarland aufgenommen?

      Du hast Recht. Es bringt uns nicht weiter, wenn wir einerseits gegen besorgte Bürgern wettern und die Flüchtlinge andererseits als ehrliche hilfesuchende Menschen über alles stellen. Die Gründe liegen viel tiefer, auf beiden Seiten.
      Grüße, Sebastian

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