Daimler ruft 11.000 Mercedes Sprinter zum Software-Update in die Werkstatt

Daimler hat Tausende Sprinter-Besitzer wegen Software-Probleme zum Kundendienst bestellt. Software-Probleme! Das hat nichts mit gefälschten Abgasdaten zu tun! Hört ihr? Und der Brief, mit dem die Besitzer benachrichtigt wurden, war schon mal überhaupt nie nicht von Daimler:

Daimlers Presseabteilung versucht abzuwiegeln: „Das ist nicht von uns. Dieses Schreiben ist eine Fälschung“, heißt es aus der Zentrale. Schon der Briefkopf sei falsch. Telefonnummern und Namen der Manager stimmen zwar. „Aber in dieser Art schreiben wir unsere Kunden nicht an“, heißt es einige Nachfragen später. Daimler droht mit dem Einsatz „aller unserer Anwälte“, sollte der Brief veröffentlicht werden.

Seht ihr? Es gibt überhaupt kein Problem mit manipulierten Abgasdaten, die werden gefälscht…, nein, der Brief, der war manipuliert… gefälscht… nee, jetzt ist’s ja ganz falsch! Moment! Jetzt hab ich’s aber: Die falschen Abgaswerte werden durch ein Software-Update geupdatet. Nee, auch nicht? Zurück zum nicht-von-Daimler-Brief:

Das Schreiben stammt von Mercedes. Man habe die Kunden von 11.000 Sprintern in der Fünf-Tonnen-Klasse angeschrieben. „Einige der Diagnosegeräte für eine Hauptuntersuchung der Prüfer konnten mit den Systemen in den Fahrzeugen nicht kommunizieren. Deshalb wurde die Software für die Datenübertragung aktualisiert.“

Ein bedauerliches Missverständnis! Und das hat natürlich „nichts mit Manipulationen der Software zu tun“! Das ist ganz klar ein Datenübertragungsproblem!!!

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