Crowdfunding-Plattform Patreon gehackt, Nutzerdaten im Netz

Datenschutz und Datensicherheit sind hier ja immer wieder ein Thema, sowie auch die Verschlüsselung derselben, insbesondere dann, wenn fremde Daten wie Kundendaten gespeichert werden müssen. Leider stellt sich immer wieder heraus, dass es eben keine bis sehr mangelhafte Datensicherheit gibt. Schönes Beispiel dafür ist die kürzlich gehackte Crowdfunding-Plattform Patreon, wodurch fast 15 GB Nutzerdaten im Netz freigesetzt wurden. Wobei man hier nicht direkt von „Hacking“ sprechen kann, weil die Patron-Entwickler freundlicherweise ihre Datenbank selbst auf einen öffentlich zugänglichen Entwicklungsserver geschoben haben. Und genau das ist bei der Datensicherheit auch der Punkt, niemand kann vorhersehen, zu welchem Fehlverhalten Mitarbeiter in der Lage sind. Bewusst oder unbewusst.

Üblicherweise werden dann solche groben Fehler als Hacker-Angriff klassifiziert, um möglichen Schadensersatzforderungen schon im Vorfeld zu begegnen. Patreon hat hier vorbildlich reagiert, den Fehler gleich eingeräumt und ihre Nutzer informiert. So einen ehrlichen Betreiber findet man heute nicht mehr oft. Meistens wird sowas einfach verschwiegen oder erst nach Wochen oder Monaten zugegeben.

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s