Weitere Seiten wollen Adblocker aussperren

Oh, wie geil, die „großen“ Seiten sägen wieder an ihrem Ast auf dem sie sitzen. Weitere große Seiten wollen Adblocker aussperren:

Die Werbeblockersperre von Bild.de findet offenbar Nachahmer. So soll auch Stern.de demnächst Nutzer von Adblockern aussperren. Spiegel Online prüfe ähnliche Schritte. Auf Geo.de ist die Blockade schon aktiv.

Jetzt könnt ihr entweder den großen Seiten beim Sägen helfen oder euch einfach erpressen lassen. Ich helfe gerne beim Sägen mit, denn erpressen lasse ich mich schon mal nicht! Wenn ihr euch erpressen lässt, müsst ihr damit rechnen, dass die „großen“ euch dann bald vorschreiben, wie und mit welchen Apps zu welchem Preis ihr überhaupt auf ihre „Presseerzeugnisse“ zugreifen dürft. Das Recht auf Information jedes Einzelnen wird dadurch ausgehebelt bzw. erschwert.

So sagte Stefan Plöchinger, Chefredakteur von Sueddeutsche.de, dem Blatt: „Es ist immer gut, durch Experimente herauszufinden, wie weit Nutzer gehen.

Wer auf seine Datensicherheit durch Deaktivierung eines Adblockers und Scriptblockers verzichtet, geht ein extremes Sicherheitsrisiko ein, das im schlimmsten Fall mit einem Erpressungstrojaner belohnt wird. Dafür und für einen möglichen Datenverlust haften die „großen“ Adblockingblockierer nicht, das müsst ihr dann alleine ausbaden.

Wenn man es mal genau betrachtet, dann ist das Verlangen (Erpressung) auf Sicherheitstools zu verzichten, eine klare Unterstützung der Cyberkriminalität! Denn die Cyberkriminellen können sich dann darauf verlassen, dass Webbrowser schwach bis gar nicht geschützt sind und sich als Einfallstor wunderbar eignen. Ja, ja, Virenschutz und bla, bla, bla…

Im Übrigen lässt sich diese Erpressung ganz einfach umgehen, ein guter Agent Spoofer reicht da schon. Selbst mit Pornofilter konnte ich „Bild“ problemlos abrufen. Die Erpressung der „großen“ ist wohl mehr psychologisch als wirkungsvoll. Wer allerdings eine Anti-Erpressungsanleitung ins Netz stellt, muss mit einer anwaltlichen Springer-Zensur rechnen.

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