18.000 Android-Apps spionieren SMS-Nachrichten aus

Da haben wir sie wieder, die Werbeindustrie mit ihren Werbeeinblendungen:

Untersuchungen von Palo Alto Networks zufolge übermitteln 18.000 Android-Apps ein- und ausgehende SMS-Nachrichten an Server des Werbeverteilers Taomike. Die dafür zuständige Bibliothek zdtpay finde sich im SDK von Taomike, über das die Apps In-App-Käufe und Werbeeinblendungen realisieren. Welchen Nutzen Taomike aus den SMS-Nachrichten zieht, ist Palo Alto Networks nicht bekannt.

Mal davon abgesehen, dass man bei den meisten Android-Smartphones keinen ausreichenden Schutz vor der spionierenden Werbeindustrie einsetzen kann, kann man aber doch auf Apps verzichten, die sich über heimliche Spionage finanzieren. Und das sind praktisch alle Apps, die sich über Werbung finanzieren.

Da fällt mir gerade nochmal der Adblocking-Boykott der „bild“ ein…. nee, dazu sage ich jetzt nichts mehr!

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2 Gedanken zu “18.000 Android-Apps spionieren SMS-Nachrichten aus

  1. Manchmal gibt es nette Apps mit Werbung. Schlaue Leute schalten vor der Nutzung dieser ihre Internet Verbindung ab. Dann sieht man keine Werbung und SMS die Überwachung wird auch schwieriger.
    Das ist selbstverständlich nur ein allerletzter Notnagel.

    • Ich finde das zu aufwendig und auch nicht praktikabel, wenn die zB. gerade in FB unterwegs sind 🙂
      Mit meinem Smartphone geht Internet schon mal nicht, weil ich die Verbindung einfach auf ein nicht INet-fähiges Netz eingestellt habe. Außerdem ist es eh ein Firmen-Handy, es könnte mir eigentlich auch egal sein…

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