Großbritannien plant Vorratsdatenspeicherung von Inhaltsdaten

Großbritannien hat zwar keine echten Erfolge mit seiner VDS vorzuweisen, dennoch wollen sie bald auch die Inhaltsdaten für ein Jahr bevorraten:

Britische Provider sollen künftig neben Verbindungs- und Standortdaten offenbar auch Informationen über besuchte Webseiten sowie die E-Mail- oder die Chat-Kommunikation ein Jahr auf Vorrat aufbewahren.

Wie cool! Wenn das umgesetzt wird, dann heißt das für euch, ihr lieben Briten, tippen bis der Arzt kommt!!! Müllt die Speicher der Provider zu!!! Schickt euch gegenseitig Wikipedia-Seiten, verschlüsselt die Seiten völlig irrsinnig, ihr müsst sie ja nicht mehr entschlüsseln. Wer ein bisschen programmieren kann, sollte sich doch zu helfen wissen!!!

Dann könnt ihr ja gucken, ob eure Polizei noch immer die Lust verspürt, alle zwei Minuten um gespeicherte Vorratsdaten zu betteln!

Britische Ermittler haben zwischen Anfang 2012 und Ende 2014 733.237 Anfragen an Telekommunikationsfirmen, um an dort abgespeicherte Metadaten zu gelangen. Die Bürgerrechtsorganisation Big Brother Watch hat für eine Studie errechnet, dass die Behörden 670 Ersuchen täglich stellen, 28 pro Stunde oder alle zwei Minuten eine. 96 Prozent der Anfragen werde polizeiintern stattgegeben.

Ja, alle zwei Minuten! Das wird bei uns nicht anders kommen! Denn – um mal Fefe zu zitieren: Wo ein Trog ist, sammeln sich die Schweine!

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