NASA sucht Programmierer

Die NASA sucht Programmierer für ihre Voyager-Sonden. Die Sache hat aber einen kleinen Hacken:

Wer sich mit Fortran, Assembler und 64 KB Speicher wohlfühlt und keine Angst davor hat, dass die Updates 17 Stunden brauchen, um beim Prozessor anzukommen, sollte sich beim Jet Propulsion Laboratory der NASA bewerben.

Wer werkelten denn noch mit Assembler rum? Wenn überhaupt, dann doch nur um kleinere Funktionen zu beschleunigen oder mal im Code der Anderen zu wühlen. Und Fortran? Ich kenne niemanden, der sich mal mit Fortran beschäftigt hätte.

Ok, die Sonden wurden ja auch zu einer Zeit gestartet, da waren heutige Programmiersprachen noch nicht mal erfunden… Der letzte Programmierer des Projekts geht in Rente, deshalb sucht die NASA einen würdigen Nachfolger.

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16 Gedanken zu “NASA sucht Programmierer

  1. Natürlich. Fortan ist noch ganz groß. Fand das auch krass als ich das erfuhr. Ob man das gut finden muss ist eine andere Frage aber es gibt riiiiiesige programmpakete damit.
    Na und mit assembler meinen die wahrscheinlich auch so was wie du: nämlich nur codefragmente darin schreiben.

      • Das denkt jeder aber meine Kollegen programmieren das fließend und zwar objektorientiert. Ich habe gezwungenermaßen auch schon Fortrancode gesehen. Guck dir den aktuellen Sprachstandard an. Der ist von diesem Jahrtausend. Das ist passiert, weil die Programme so groß gewachsen waren, dass man sie in der Ursprungssprache belassen musste (oder weil die Leute zu verbissen waren;)

        • Oh, ich bin da echt kein großen Fan von den ganzen hochsprachlichem Objectquatsch, der in riesigen Modulen gebunden wird und bloß den Speicher belastet, wenn ich da mal eine Funktion brauche. Daten an den Code binden und dann unzählige Funktionen drumrum stricken, verursacht eben riesige Module . Früher kam man locker mit ein paar MByte hin, heute läuft doch unter 30 MB kaum noch was.
          Das zeigt sich auch bei Windows im Vergl. zu Linux.

          • Doch schon, aber so viel mach ich jetzt auch nicht mehr… vor Jahren betriebsbedingte CNC-Programmierung, heute werden da bloß noch Updates vom Hersteller eingespielt, die er nach Auftrag erstellt. Heute habe ich mehr mit VB und dem grottigen Office VBS zu tun. Was eben so im Büro an automatisierten Auswertungen und Datenkonvertern anfällt. Und wie immer heißt es dann: „so einfach und so schnell wie möglich“!!! 😦

          • Oooooohhhhh gooooooott. Oh mein gott. Ich bin schockiert. Möchtest du nicht deinen Job wechseln?

            Also ich finde oo auch nicht immer passend. Ein skript braucht keine oo wenn es regex parst etc. Kommt auf den usecase an um mal zu denglishen.

          • Nee, heute möchte ich nicht mehr wechseln, sah vor Jahren aber noch ganz anders aus… heute habe ich ja vielmehr Freiraum, als damals. So ist das eben, wenn die Firma einen M$-Vertrag hat!
            Bei kleinen Skripten oder Anwendungen pfeife ich auf OO komplett, weils sich echt nur aufblähend auswirkt und keine wirklichen Vorteile bringt. Im Lauf der Zeit haben sich ja auch unzählige Module und Snippets angesammelt, die man bloß noch übernimmt.

  2. Ah ok es geht um alle hardsoftware also archäologische Programmierung. Geil, da kann ich ja alle potentiellen Kollegen loswerden die sich konsequent der objektorientierung, agiler Entwicklung und Dokumentation verweigert haben und lieber mit gotos und Spaghettis arbeiten.

    • Dokumentation? Hallo? Ich bin Programmierer! 😀 Mal ehrlich, dokumentierst du alle Funktionen im Code?
      Gotos sind in Assembler heute noch üblich bzw. werden auch von „Hochsprachen“ produziert!!! Ich fand das früher immer etwas sonderbar, weil eben diese „Hochsprachen“ eine ganz andere Strategie vorgaben…

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