Wie rechte Mobilmachung auf Facebook funktioniert

Hans Rauscher und Fabian Schmid haben sich mal das Netzwerk der Dunkeldeutschen angeguckt und herausgefunden, wie und warum die rechte Mobilmachung auf Facebook so toll funktioniert:

Dort „zensuriert“ sie und ihre Sympathisanten praktisch niemand. Dort kann ein Eintrag wie jener auf Heinz-Christian Straches Seite, wo eine Constanze F. das Wort „NAZI“ als Akronym interpretiert und mit den Worten „Natürlich, Attraktiv, Zärtlich, Intelligent – das bin ich“ auflöst, tagelang stehenbleiben. Dort können dutzendweise falsche Behauptungen, Hasspostings, Links zu Verschwörungstheorieseiten und einschlägige Youtube-Filmchen angebracht werden, ohne dass das jemand kontrolliert. Dort ist tatsächlich, wie Sylvana H. richtig vermutet, eine „Masse“ erreichbar, die sich „untergrundmäßig“ verhält.

Wenig überraschend ist, dass sie dort neben vielen Freizeit-Ariern auch auf rechtsextreme Politiker und sonstige im öffentlichen Dienst beschäftige „Würdenträger“ gestoßen sind. Die meisten aber sind wohl Mitläufer, die ohnehin nicht wissen, was sie mit ihrem verpfuschtem Leben anfangen sollen.

Interview – Hausjell: „Propaganda wie bei NS-Aufstieg“ → derStandard

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