Android-Backdoor: Android-Entwickler widerspricht

Ein Android-Entwickler aus der Sicherheitsabteilung widerspricht der Darstellung, dass Google über einen Backdoor jederzeit den US-Behörden einen Zugang zu den Nutzerdaten schalten kann. Das war diese Geschichte hier.

Google verfügt über keine Möglichkeit Android-Smartphones und -Tablets zu entsperren, die mit einem Fingerabdruck, einem Passwort oder einer PIN abgesichert sind, stellt zumindest der Android-Entwickler Adrian Ludwig auf Google+ klar. Damit widerspricht er einem Bericht eines New Yorker Bezirksstaatsanwalts. Darin steht, dass Androids Gerätesperre für US-amerikanische Behörden und Justiz offensichtlich keine Barriere darstellt. → heise

Hat der Entwickler denn eine andere Wahl? Nein! Würde er es zugeben, wäre er seinen Job los und hätte zusätzlich noch einen Klage am Hals. Das heißt jetzt nicht, dass die Backdoor-Theorie stimmt, aber auch nicht, dass der Entwickler Recht hat. Seit Snowden wissen wir zumindest, dass Google dem US-Geheimdienst NSA sehr zugetan war. Was sollte sich daran geändert haben? Mit steigender Bedrohungslage nimmt auch der Datenaustausch zu und öffentlich wird sich Google dazu sicherlich nicht äußern.

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4 Gedanken zu “Android-Backdoor: Android-Entwickler widerspricht

  1. Es gibt ja aber einige Wege den Sperrbildschirm zu umgehen, sofern das Handy nicht verschlüsselt ist. Das ist ja nicht nur den Geheimdiensten bekannt. Deshalb kann ich beide Aussagen nicht so recht einordnen

      • Die Texte sind halt voll für den Mainstream gedacht. Jeder leicht Technik versierte Mensch kratzt sich am Kopf bei diesen Formulierungen. Backdoor für den Staat ist da doch das falsche Wort, wenn jeder Cracker das nutzen kann. Naja … ; P

        • Meine Rede: Die Unwissenden wissen gar nicht, wie sehr sie mit ihrem Bullshit die Cyberkriminalität unterstützen. Die Unwissenden sind nicht die Entwickler und „Sicherheitsforscher“, die ihre Sicherheitslücken verheimlichen, sondern unsere Politiker, die daran glauben, alles im Griff zu haben.

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