Mann von Polizist erschossen – Ermittlungen eingestellt

In Burghausen wurde ein zu Fuß flüchtender mutmaßlicher Drogendealer von einem Polizisten erschossen. Die Traunsteiner Staatsanwaltschaft hat jetzt die Ermittlungen eingestellt. Begründung → br:

Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, sei der Schusswaffengebrauch des Polizisten durch die Vorschriften des Polizeiaufgabengesetzes gedeckt gewesen. Obwohl in der Nähe Kinder spielten, seien sie nicht gefährdet gewesen. Der Schuss sei aus einer Distanz zwischen 6,50 Meter und 10,20 Meter abgegeben worden. Es sei nicht zu widerlegen, dass der Beamte auf die Beine zielte, heißt es in der Mitteilung.

Der 33-jährige Mann wurde am Hinterkopf getroffen, ihr Pappnasen! Klar, da kann der Polizist ja bloß auf die Beine gezielt haben. Und wenn die Distanz-Schätzung schon so einen großen Spielraum aufweist, kann mit Sicherheit niemand sagen, worauf der Polizist wirklich gezielt hat.

Einen Schuss in der Nähe von spielenden Kindern abzugeben, spricht für sich und widerlegt schon mal nicht die Absicht des Polizisten: Den zu Fuß flüchtenden Mann um jeden Preis eine zu verpassen. Man hätte den Flüchtenden übrigens auch verfolgen können.

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3 Gedanken zu “Mann von Polizist erschossen – Ermittlungen eingestellt

  1. Also wenn das stimmen würde, müsste für die Polizei dort ganz dringend eine Nachschulung im Schusswaffengebrauch erfolgen, im Hintern wenn sie landet, die Kugel, o.k., kann mal passieren, aber im Hinterkopf?

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