FBI vs. Apple: Ziel erreicht

Das FBI befindet sich in Sachen Apple muss iPhones entsperrenhatten wir hier schon, in der Zielgeraden. Es geht, wie ihr euch sicher denken könnt, nicht um ein, sondern um alle iPhones, auf dass das FBI auf Verlangen Zugriff haben will.

Apple hatte versucht, dies heimlich mit dem FBI zu regeln, doch das FBI ging an die Öffentlichkeit, um einerseits die IT-Konzerne an den Pranger zu stellen, und andererseits eine öffentliche Diskussion mit der Fragestellung anzustoßen: Ob IT-Konzerne wie Apple Terroristen schützen dürfen. Die Antwort könnt ihr euch ja denken. Deshalb hier nur die Links zu den Artikeln:

Es ist für Behörden ja so extrem einfach: Mache den Leuten Angst und sie werden zustimmen. Genau das passiert nämlich gerade:

51 Prozent der von US-Meinungsforschern Befragten ist der Ansicht, Apple sollte beim Zugriff auf das iPhone des getöteten Terroristen helfen – 38 Prozent sind dagegen. Unter den iPhone-Besitzern ist die Meinung gespalten. → heise

Mal davon abgesehen, das Meinungsumfragen nicht wirklich ernst zu nehmen sind, greifen sie dennoch in politische Entscheidungen ein. Und wenn es wie in diesem Fall um Überwachung geht, wird es später heißen: Die Mehrheit hat sich für die Sicherheit entschieden. Tatsächlich aber haben sie sich gegen den Datenschutz entschieden und damit gefährden sie ihre Sicherheit erst recht.

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