Datenleck bei Krankenkassen

Die Gesundheitskarte ist ja so extrem sicher und die Krankenkassen erst, die machen dort voll den Datenschutz für ihre Versicherten:

Unbefugte können immer noch mit wenigen Telefonaten und ein paar Mausklicks Details zu Arztbehandlungen, Diagnosen, verordneten Arzneien, Klinikaufenthalten und andere intime Informationen abfragen. Das hat unsere Redaktion in dieser Woche am Beispiel der Barmer GEK nachgewiesen. Derselbe Nachweis liegt für drei weitere Kassen vor, darunter die AOK. → RP-Online

Und das Datenleck gibt es jetzt schon fast ein Jahr. Wie gut, dass sich die Krankenkassen inzwischen so enorm für den Datenschutz einsetzen. Inzwischen gibt es auch Fälle, in denen ein Datendieb gleich die Patientendaten von mehreren Millionen Versicherten abgreifen konnte.

Während Kassen, Aufsichts- und Kontrollbehörden sich nach wie vor gegenseitig die Verantwortung zuschieben – also völlig inkompetent sind, bleibt das Datenleck für Datendiebe erst mal offen.

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5 Gedanken zu “Datenleck bei Krankenkassen

  1. Ist das nicht der Standard Datenschutz bei uns? Jede Behörde muss doch zum Zweck der „Terrorismusbekämpfung“ darauf Zugriff haben. Kranke „Terroristen“ müssen natürlich aussortiert werden… wer krank im Bett liegt, läuft nicht mehr draußen herum.

  2. Wenn doch mal jemand davor gewarnt hätte… das Problem ist leider, dass wir unsre Daten völlig ahnungslosen Vollprofis überlassen. 😦

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