Mal wieder „Volksverschlüsselung“ mit Backdoor

Das Frauenhofer SIT mit der Telekom (inklusive BND) an Bord haben sich mal wieder der „Volksverschlüsselung“ angenommen. So soll die „Volksverschlüsselung“ ablaufen → heise:

Dabei können sich Privat-Anwender gegen Vorlage eines Personalausweises oder Reisepasses eine Karte mit einer zwölfstelligen Nummer abholen. Mit dieser Kennung soll sich der kryptografisches Schlüssel aus der Volksverschlüsselungs-Anwendung generieren lassen, wenn der Dienst angeboten wird. Der private Schlüssel soll dem Fraunhofer SIT zufolge zu jedem Zeitpunkt in den Händen des Nutzers bleiben.

LOL!!! „Volksverschlüsselung“ mit einer riesigen Hintertür! Die meisten meiner Mails sind verschlüsselt. Einen Pass habe ich dafür noch nie gebraucht. Tolle Nummer! Echt! Darauf, dass die Nummer mit der man den Key generieren kann, mit dem Pass verknüpft sein könnte, kommt bestimmt niemand.

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3 Gedanken zu “Mal wieder „Volksverschlüsselung“ mit Backdoor

  1. Schlechte Nachricht: Gibt es auch bei anderen forschungsinstituten. Nicht nur bei Fraunhofer. Gute Nachricht: alle meine Kollegen die verschlüsselt haben, nutzten gpg. Die IT-Abteilung konnte die wohl nicht reinlegen …

    • Es werden leider nur wenige sein, die nicht darauf reinfallen. Schlimm ist vor allem, dass jetzt auch noch die Sicherheitsgaukler wie Symantec gratis „sichere“ Zertifikate anbieten will. Gerade Symantec! Von der Softwarebude kann man nur warnen.

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