Datenleck beim größten Anbieter von Briefkastenfirmen

Ihr habt es ja bestimmt schon mitgekriegt: Beim größten Anbieter von Briefkastenfirmen, der Kanzlei Mossack Fonseca in Panama, sind ein paar Daten rausgefallen. Genau genommen 2,6 TByte an Daten, die der Süddeutschen Zeitung ohne Gegenleistung zur Verfügung gestellt wurden. In den “Panama Papers”, so wurde der Leak getauft, geht es um Briefkastenfirmen von kriminellen Staats- und Regierungschefs, Prominenten, Drogendealern, Fifa-Funktionäre, Banken (auch Deutsche) und andere Kriminelle, die komischerweise alle durchs Überwachungsraster gefallen sind. Ich finde das angesichts der überwachten Geldströme schon sehr bemerkenswert.

Hier könnt ihr mal wieder erkennen, was eigentlich auch alle Befürworter von Datenbanken wissen sollten: Umso größer der Datenberg, umso größer auch die Begehrlichkeiten auf beiden Seiten. Bei großen Datensammlungen ist es bloß eine Frage der Zeit, bis sie irgendwo freigesetzt werden.

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