Mindestlohn führt direkt in die Altersarmut

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(Via pixabay/Mampu)

Wer 45 Jahre für einen Mindestlohn geschuftet hat, wird wahrscheinlich im Rentenalter verhungern, weil der Mindestlohn nicht mal für eine Grundsicherung im alter reicht.

Unsere Regierung sieht darin kein Problem und verweist auf private Vorsorge:

Das Bundessozialministerium betont in seiner Antwort, dass die vom Lohn abhängige gesetzliche Rente nicht der einzige Schutz vor Altersarmut sei. Neben der Basisrente gebe es auch Betriebs- und private Rente. Daher sei ja etwa auch die Riester-Rente eingeführt worden. Außerdem müssten weitere Einkommensmöglichkeiten berücksichtigt werden.

Seht ihr? Das ist überhaupt kein Problem. Ihr müsst bloß auf einen Teil eures kargen Einkommens verzichten, damit ihr euch eine private Vorsorge leisten könnt. Die Miete kann man sich z.B. unter der nächsten Brücke schon mal komplett sparen und für private Vorsorge ausgeben. Und natürlich gehen nur vermögende Arbeitnehmer für einen Mindestlohn arbeiten und verschweigen boshafter Weise ihre unzähligen zusätzlichen Einkommensmöglichkeiten. Frechheit!

Man muss fairerweise auch erwähnen, dass die Renten ja steigen. Die Realität aus dem Kommentar Nr. 14:

Meine Mutter und ich haben den selben Beruf von daher lässt es sich gut vergleichen wie die Renten gefallen sind. Ich habe mit mehr Beitragsjahren etwa 400 Euro weniger auf dem Rentenbescheid als meine Mutter. Hinzu kommt das ich davon noch mal Steuern und Krankenversicherungsbeiträge zahlen muss.

Jeder Arbeitnehmer wird inzwischen doppelt abkassiert: Einmal vor Auszahlung des Gehalts und einmal bei Rentenauszahlung. Zusätzlich sollen Arbeitnehmer länger arbeiten, was wiederum eine enorme Rentenkürzung darstellt.

Einige Volksvertreter sind ja sogar der Ansicht, dass der Mindestlohn noch zu hoch ist. Wer hat die denn gewählt?

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