Kölner Silvesternacht: Dokumente belegen totales Behördenversagen

Telepolis bringt etwas Licht in das totale Versagen der Polizei während der Kölner Silvesternacht. Die Situation vor Ort war viel Schlimmer als bisher bekannt war. Totales Behördenversagen mit anschließender Vertuschung, um nicht ins Rampenlicht zu geraten. Und die Presse hat sich danach wohl auch noch gepflegt zurückgehalten, denn richtig „nachgebohrt“ wurde nicht.

Wie übel die Situation am Bahnhof wirklich war → Telepolis:

Gegen Mitternacht wurde es plötzlich so eng in der Mitte der Brücke, dass Menschen in Panik vom Fußweg über Zäune auf Gleise kletterten. Der Einsatzleiter der Bundespolizei erinnert sich vor dem Ausschuss: „Das ist ja wie Duisburg hier“, habe jemand in Anspielung auf die Duisburger Loveparade (2010) geschrien. Mit dem Hilferuf: „Rettet meinen Sohn!“ habe ein Vater ihm seinen 5-jährigen Jungen entgegen gehalten, andere schrien: „Entweder wir springen aufs Gleis oder in den Rhein„. Die Bundespolizei stoppte daraufhin den Zugverkehr.

Ach, den Zugverkehr haben sie gestoppt, die Menschen aber im Stich gelassen!!! Boah ey, wird Zeit, dass da mal einige wegen Unfähigkeit im Amt ihren Hut nehmen und gleich wegen unterlassener Hilfeleistung angeklagt werden!

Wie sehr die Landesregierung an ihren Wähler/innen und Aufklärung der Straftaten interessiert ist, zeigt folgendes:

Offenbar hält die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen immer noch wichtige Dokumente über die Silvesternacht von Köln zurück.

Und die Stellungnahme dazu:

Presseberichten zufolge teilte Kraft lediglich mit, dass durch eine Offenlegung die „Funktionsfähigkeit der Regierung“ beeinträchtigt werden könnte.

Was für ein Bullshit! Ihr totales Versagen ist ohnehin schon bekannt und eine weiter Vertuschung nicht nur sinnlos sondern kriminell.

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