Softwarepanne bei der Deutschen Bank

Die Deutsche Bank hat eine kleine Softwarepanne, die zu Doppelabbuchungen führt. Wie man sich sicherlich leicht vorstellen kann, führt das gerade am Monatsbeginn, an dem Miete und andere Zahlungen fällig werden, direkt ins dicke Minus. Und wenn das Konto übers Limit schießt, gibts halt kein Geld mehr.

Kunden der Deutschen Bank berichten, dass sie kein Geld kriegen, weil ihr Konto durch die Doppelabbuchungen ins Minus gerutscht ist.

Die Bank hat zunächst Doppelbuchungen dementiert, dann aber doch die Terminals gesperrt. Sehr Kundenfreundlich, diese Bank. Kann man wirklich nur seinen Feinden empfehlen. Und was ist eigentlich mit den Kunden, die jetzt am WE auf ihr Geld angewiesen sind, weil sie ohnehin nicht viel haben oder gerade erst Geld überweisen bekommen haben?

Normale Unternehmen fahren ja vorher ausgiebige Softwaretests, bevor sie ihren Kunden ihr neues „Produkt“ zumuten. Von Vollprofis kann man sowas wohl nicht erwarten.

Selbst der Deutsche-Bank-Chef Cryan sagt über das Bankinterne IT-System:

Die Prozesse der Bank seien „ineffektiv“, die IT „veraltet“, das führe zu „inakzeptabel hohen“ Kosten, hatte der Brite kurz nach seinem Amtsantritt im Juli 2015 geurteilt: „Wir haben lausige, schrecklich ineffiziente Systeme.“ → Tagesspiegel

Na dann würde ich doch gleich mal die Bank wechseln!

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