Facebook verfolgt seine Nutzer

Also damit konnte doch jetzt wirklich niemand rechnen, dass Facebook seine Nutzer via Werbe-Tracking auch im echten Leben verfolgt:

Facebook überwacht künftig, welche Anzeigen Mitglieder dazu bewegen, in ein nahegelegenes Geschäft zu gehen und offline einzukaufen. Ein direkter Personenbezug soll nicht hergestellt [LOL!!!], aber die Erfolgsquote gemessen werden. → heise

Natürlich kann via Geräte-ID, Handy-Nr., IP oder was die Facebook-App sonst noch so alles ausliest, niemals nie ein direkter Personenbezug hergestellt werden. Niemals!!!

Boah, wer heute noch Adblocker nutzt, ist echt sowas von böse!!! 😀

Facebook: Klage wegen Scans privater Nachrichten

Facebook hat eigenen Angaben zufolge private Nachrichten bis 2012 ausgewertet. Nun liegt beim kalifornischen Bundesbezirksgericht eine Klage gegen Facebook vor, in der es wiederum um die Auswertung privater Nachrichten geht:

Facebook soll die privaten Nachrichten seiner Benutzer auf Links durchsuchen und bei der entsprechenden Website jeweils den Like-Zähler erhöhen. (…) Zudem soll Facebook illegalerweise die Benutzerprofile um Ergebnisse aus diesen Scans ergänzen und an Dritte (Werbekunden) weiterreichen sowie für Empfehlungen an andere Benutzer nutzen.

Na sowas aber auch! Womit soll denn Facebook seine Umsätze sonst generiert? Facebook verschlingt Milliarden. Irgendwoher muss das Geld ja kommen…

Klage gegen Facebook wegen Scans privater Nachrichten → heise

Brasiliens WhatsApp-Blockade sehr erfolgreich

Brasilien lässt WhatsApp für drei Tage blockieren → heise:

Die fünf führenden Provider Brasiliens sollen laut richterlicher Anordnung für 72 Stunden den Messenger Whatsapp blockieren. Brasiliens Justiz will offenbar die Herausgabe von Chatprotokollen erzwingen.

Die WhatsApp-Blockade entwickelt sich gerade zur Erfolgsstory: Bereits über eine Million Nutzer haben jetzt zum sicheren Messengerdienst Telegram gewechselt. Datenschutz kann so einfach sein! 😀

Brasilien: Messenger Telegram profitiert von erneuter WhatsApp-Blockade → heise

NSA bestätigt: WhatsApp Verschlüsselung ist Müll

NSA bestätigt: Seit WhatsApp verschlüsselt, werden deutlich mehr Nacktbilder verschickt:

Seit gestern verschlüsselt endlich auch der Kommunikationsdienst WhatsApp die Nachrichten seiner Nutzer. Und die haben offenbar Vertrauen in die neue Technik, wie die NSA bestätigt: Den Daten des US-Geheimdienstes zufolge wagen es WhatsApp-Nutzer aus aller Welt nun vermehrt, private Nacktbilder zu versenden.

Der Link geht zwar zum Postillon, aber von Satire keine Spur.

WhatsApp verschlüsselt Kommunikation

WhatsApp hat angeblich eine sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung freigeschaltet → heise:

WhatsApp verschlüsselt ab sofort sämtliche Kommunikation auf allen Plattformen, wenn beide Gesprächspartner die aktuelle Version installiert haben. Damit wird WhatsApp auf einen Schlag zum meistgenutzten Krypto-Messenger.

Gerade bei WhatsApp würde ich mich nicht auf eine wirklich sichere Verschlüsselung verlassen.