GCHQ: Geheimdienstler nutzen Datenbanken privat

In Großbritannien ist die Terrorismusbekämpfung beim GCHQ jetzt schon so weit vorangeschritten, dass Geheimdienstler die Datenbanken für ihre privaten Zwecke nutzen:

Bei britischen Geheimdiensten haben Mitarbeiter die immensen Datenbanken immer wieder für private Recherchen genutzt. Außerdem wird schon länger massenüberwacht, als bislang gedacht. → heise

Dazu gibt es aus dem britischen Innenministerium eine nette Stellungnahme:

Gegenüber dem Guardian hat ein Sprecher des britischen Innenministeriums bereits Stellung bezogen und auf den Wert der Massenüberwachung bestanden. Die sei essenziell für die eigenen Sicherheitsbehörden sowie Geheimdienste und werde in der Zukunft noch an Bedeutung gewinnen. → heise

Um es mal in den Worten von Fefe zu formulieren: Wo ein Trog ist, sammeln sich die Schweine. Das gilt im Besonderen für Geheimdienste, die riesige Datenberge ansammeln.

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GCHQ: Passwörter bitte nicht ändern

Wichtige Mitteilung aus dem Hauptquartier des Nachrichtendienstes GCHQ → heise:

Die britische Communications Electronics Security Group (CESG), eine Abteilung des Nachrichtendiensts GCHQ, rät IT-Abteilungen davon ab, regelmäßige Änderungen von Passwörtern zu erzwingen. Das führe in der Praxis nicht zu höherer Sicherheit, unter anderem weil sich daraus neue Risiken ergäben.

Klar, wer ein altes simples Passwort durch ein neues simples Passwort ersetzt, hätte es auch lassen können. Wer aber ständig (so alle 3 Monate) seine alten Passwörter durch neue starke Passwörter ersetzt, gewinnt an Sicherheit. Begriffe, Vornamen, Zahlenreihen usw. sind nicht gerade sichere Passwörter. Wobei es absolut sichere Passwörter ohnehin nicht geben kann. Selbst eine 2 Weg Identifikation über zB. SMS taugt nichts, wenn auf dem Smartphone o.ä. allerlei DatensammelApps laufen.

Es wäre ja schon viel gewonnen, wenn wenigstens die „123“-Passwörter mal verschwinden würden.

Wired: Interview mit Tor-Leiterin Shari Steele

„Mit Unternehmen lässt sich reden, mit Staaten nicht“: Tor-Chefin Shari Steele im Interview → Wired

In dem Interview geht es um Apple, FBI, Datenschutz und Meinungsfreiheit. Und natürlich gehts auch um Drogen, Kinderporno und Terrorismusbullshit. Ihr müsst nämlich wissen, dass das Tor-Netzwerk eines der schnellsten Netzwerke überhaupt ist und man Videos über Tor immer in super HD gucken kann. IMMER! Garantiert 144p!

Toll! Endlich Verschlüsselungsverbot!

Die Briten haben sich ein Gesetz schreiben lassen, das so bekannte Unternehmen wie Apple, Google, Facebook usw. die Verschlüsselung verbietet und nebenbei auch einen direkten Zugang (Backdoor) oder mindestens eine direkte Ausleitung der Daten an Geheimdienste und Polizei beinhaltet.

Damit wären dann gleich alle Briten pädophile Terroristen!!! Einfach weiterschlafen!!!

EU-Parlament fordert Aus für Massenüberwachung und Schutz für Snowden

EU-Parlament fordert Aus für Massenüberwachung und Schutz für Snowden:

Die EU-Abgeordneten haben der EU-Kommission aufgetragen, ihren Empfehlungen zum Schutz der Bürger vor massenhafter Netzspionage endlich bis Ende des Jahres nachzukommen. EU-Staaten sollen Snowden schützen.

Boah! Seit wann bringt Heise denn Satire? Oder haben die etwa beim Postillon abgeschrieben? In den US-EU-Staaten wird es weder einen Snowden-Schutz noch einen Überwachungsstopp geben. Im Gegenteil, Deutschland z.B. leistet großartige Unterstützung bei US-Drohnenmorden und der BND liefert nach wie vor Daten an die USA. Der EU-Datenschutz ist der größte Witz und die Datensicherheit in allen EU-Staaten praktisch nicht vorhanden. Beinahe alle Telcos verkaufen ihre Kundendaten an die spionierende Werbeindustrie und Medien fordern über ein Verbot von Sicherheitstools die Unterstützung der Cyberkriminalität!! Die EU-Parlamentarier haben das 20.Jahrhundert total verpennt!!! Sie haben schlichtweg keinen Schimmer von dem, wofür sie sich von Lobbyisten Gesetze schreiben lassen!!!

Facebook will Nutzer vor Angriffen staatlicher Hacker warnen

Oh, wie schön! Facebook gibt einen schönen Satirebeitrag für seine Nutzer raus:

Facebook-Nutzer erhalten ab sofort eine Warnung, wenn ihr Profil in den Fokus von staatlich finanzierten Hackern gerät.

Boah! Der Beitrag hat echt LOL-Wert!!! Facebook gibt a) selbst Daten an Staaten und deren Geheimdienste – staatliche Hacker – weiter, und b) wie will Facebook überhaupt erkennen, dass es sich um staatliche Hacker handelt? Es könnte ja schließlich auch ein „unabhängiger“ Hacker oder eine Firma, wie die italienische Trojanerbude Hacking Team sein.

Egal! Für Facebook-Abhängige spielen solche NSA-Mitteilungen keine Rolle. Wichtig ist bloß, dass keine Hasspostings gelöscht werden!!!