Ransomware erobert Internet der Dinge

Das Internet der Dinge ist ja so ein toller Fortschritt für die Menschheit. Geräte des alltäglichen Lebens wie Fernseher, Autos oder Kühlschränke, die eine Verbindung zum Internet herstellen, können mit Ransomware infiziert werden. Uups!

Aber hey, wenn es schon Smarte Haushaltstechnik gibt, warum nicht auch smarte Ransomware?

Wenn dich dein Thermostat erpresst → zeit.de

Nachdem unser Innenminister Thomas de Maizière den „Schutzraum für Kriminelle“ dicht machen will, wird es schon bald keine Ransomware mehr geben. 😉

Bitcoin-Börse um 70 Millionen Dollar erleichtert

Fiese Hacker haben bei der Bitcoin-Börse Bitfinex eine Sicherheitslücke entdeckt und ca. 70 Millionen Dollar mitgenommen. Der Bitcoin-Kurs ist daraufhin um ganze 20 Prozent eingebrochen.

Von der digitalen Währung profitieren offenbar auch jene, die nie etwas in die Währung investiert haben.

Die in Hong Kong ansässige Bitcoin-Börse Bitfinex ist übrigens die größte Handelsplattform für digitale Währungen. Der „Einbruch“ wird den Kurs der digitalen Währung wahrscheinlich noch weiter nach unten drücken.

Links zum Beitrag:

Elektronikversand Pollin hat seine Kundendaten verloren

Ist hier jemand Kunde beim Elektronikversand Pollin? Falls ja, dann mal eben schnell die Zugangsdaten ändern und vielleicht auch gleich das Bankkonto wechseln. Fiese Hacker haben bei Pollin ein paar Kundendaten raus getragen → heise:

Das Unternehmen informierte seine Kunden am Freitagmorgen per Mail darüber, dass von dem Vorfall „beispielsweise Namen, Geburtsdaten, E-Mail Adressen, SEPA-Daten, Zugangsdaten, Telefonnummern oder postalische Adressen“ der Pollin-Kunden betroffen sein können.

Inklusive der Bankverbindungsdaten der Kunden. Heise fragt sich, ob die Kundendaten bei Pollin verschlüsselt gespeichert waren:

Zahlreiche Kunden erhielten gut gemachte Phishing-Mails, die ihre bei Pollin hinterlegten Daten enthielten… (…) In den Mails ist neben der korrekten Anschrift des Empfängers oft auch dessen Bankverbindung enthalten.

Also waren die Kundendaten nicht verschlüsselt!!! Das ist wohl der übliche Datenschutzstandard in Deutschland! Und wie bei solchen von den Medien gefeierten Hacker-Angriffen üblich, handelt es sich wieder um eine Sicherheitslücke, die von Pollin JETZT geschlossen wurde.

Einmal mit Vollprofis arbeiten!!!

Clash-of-Kings-Foren gehackt

Boah ey, es gab einen ganz fiesen Hackerangriff auf Clash-of-Kings-Foren → heise:

Die Angreifer verschafften sich durch eine Sicherheitslücke Zutritt, die seit 2013 bekannt ist.

Frechheit! Wie kann man bloß so fies sein und eine so altbekannte Sicherheitslücke für einen „Angriff“ missbrauchen? Gabs denn keine neuen Sicherheitslöcher?

Die unbekannten Hacker haben bei ihrem Besuch Daten von fast 1,6 Millionen Nutzern rausgetragen.

Dabei handelt es sich um deren Nutzernamen, Mailadressen und Geräte-IDs. (…) Bei Nutzern, die ihr Konto mit dem eigenen Facebook-Konto verbunden hatten, wurden ebenfalls Daten dieses Accounts und Zugangs-Tokens für Facebook kopiert.

Wer sich gerne mit seinem Smartphone oder via Facebook-Konto registrieren lässt, hinterlässt immer einen bleibenden Eindruck bei Sicherheitsdiensten und Datendieben. Aber das wisst ihr ja.

Windows 10: Entschädigung für Zwangsupgrade

Für das Zwangsupgrade auf Windows 10 hat Microsoft jetzt erstmals eine Entschädigung von 10.000 Dollar an eine Frau gezahlt.

Die Frau aus Sausalito hat demnach glaubhaft machen können, dass das Upgrade auf das neue Betriebssystem auf ihrem Rechner fehlerhaft war und ihren Rechner für Tage unbrauchbar gemacht habe. „Ich habe nie von Windows 10 gehört“, erklärte sie der „Seattle Times“ zufolge. „Niemand hat mich gefragt, ob ich ein Update möchte.“ → Spiegel

In den USA kann man mit dem Zwangsupgrade auf Windows 10 offensichtlich auch gutes Geld verdienen. 😀

Ölhändlerbranche vom Yahoo Messenger abhängig

Wie Bloomberg berichtet, hat sich die Ölhändlerbranche vom Yahoo Messenger abhängig gemacht. Jeder einigermaßen normale Mensch, der schon mal was entfernt vom Datenschutz gehört hat, wird sich jetzt fragen: Wie kann man bloß so verblödet sein? Okay, es sind halt bloß Händler, die scheinbar keine Ahnung vom Datenschutz haben. Immerhin haben sie über einen veralteten und unzureichend abgesicherten Yahoo Messenger 18 Jahre lang Verträge ausgehandelt und globale Preise bewertet.

Und jetzt, wo Yahoo den Bach runter geht, haben sie Angst, dass sie ihren unsicheren Messenger verlieren. Kann mal bitte jemand den Arzt rufen? Ich glaube, ich kriege gerade nen Lachflash!!!!